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Die regelmäßige Vorsorgeuntersuchung auf erbliche Augenerkrankungen nimmt inzwischen im Zuchtgeschehen vieler Rassehunde einen festen Platz ein. Erbliche Augenerkrankungen können jede Rasse betreffen und natürlich auch Mischlinge.
Ziel dieser Untersuchungen ist es, nur „augengesunde“ Hunde in die Zucht einzusetzen, denn
Vorbeugen bedeutet züchterische Sorgfalt
Die Pinscher (DP und ZP) sind robuste Hunderassen, die nur wenig Bekanntschaft mit dem Tierarzt machen.
Damit dies so bleibt, werden im Rahmen der züchterischen Sorgfalt einige vorbeugende gesundheitserhaltende Maßnahmen getroffen.
Eine dieser Maßnahmen ist die Vorsorgeuntersuchung auf erbliche Augenerkrankungen.
Schon jetzt lassen viele Züchter ihre Hunde freiwillig kurz vor dem geplanten Zuchteinsatz von speziell geschulten und entsprechend ausgerüsteten Fachtierärzten des Dortmunder Kreises (DOK) untersuchen.
Hierzu die Aussage einer angehenden Züchterin (ein herzliches DANKESCHÖN dafür):
"Es gibt genug DP's die an erblichen Katarakt erkrankt sind, glaubt mir ...
Und nachdem was ich für Erfahrungen sammeln durfte, ist es mir schon klar, dass es wirklich erblich ist.
Schaut, meine Hündin ... es haben mich so viele Leute gewarnt, dass es in ihrer "Familie" viele Katarakt-Fälle gibt und ich dachte, es werden nur die Pferde scheu gemacht usw ... . Dann bin ich aber doch zum DOK-Arzt, denn ich wollte ja züchten und da steht bei mir die Gesundheit neben dem Wesen mit an erster Stelle.
Tja, mein Hund ist mit 2,5 Jahren schon sehr stark betroffen gewesen, was den Arzt selbst sehr schockiert hat und es ist wohl so, dass sie das schon seit Welpe an hat. Sie ist nicht blind und man kann nur spekulieren, ob sie schlechter sieht oder nicht.
Aber ICH könnte nicht damit leben, wenn ich Hunde züchten würde, die dann erblinden "könnten". Das Risiko wäre mir zu groß!!! "
Verfasserin ist der AI bekannt
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Eine Gruppe von Züchtern und Rüdenbesitzern hat sich als freiwillige Selbstverpflichtung zur Deutschen Pinscher Augeninitiative (AI) zusammengeschlossen.
Übrigens:
Bereits jetzt lassen einige Halter von "Familienhunden", die nicht in der Zucht stehen, ihre Pinscher augenuntersuchen - ein GROßES Dankeschön dafür an dieser Stelle! Es wäre toll, wenn viele "Pinscher-Menschen" diese Untersuchung mitmachen würden! Denn je mehr Hunde untersucht werden, desto umfassender wird die Information über den Zustand der Rasse, desto eher können Weichen im Zuchtgeschehen gestellt werden und desto größer ist der Gewinn für die nächsten Generationen!
Diese Untersuchung muss bei einem DOK/ECVO-Arzt gemacht werden (schön wäre einmal im Alter von ca. 3-5 Jahren, ein zweites Mal im Alter von 6-8 Jahren und ein letztes Mal, wenn Ihr Hund schon eine betagte Dame oder Herr ist). Dies Ergebnis muss dem PSK mitgeteilt wird (daher bitte immer die Ahnentafel und auch den letzten ECVO-Auswertungsbogen zur Untersuchung mitnehmen, dann kann der Tierarzt das Ergebnis weiterleiten).
Und:
Am Institut für Tierzucht und Vererbungsforschung der Tierärztlichen Hochschule Hannover wird eine DNA-Bank für Pinscher und Schnauzer mit dem Ziel aufgebaut, genetisch bedingte Krankheiten mit molekulargenetischen Methoden zu untersuchen. In einem ersten Schritt soll die HC untersucht werden.
(Besonders wichtig und erforderlich sind Blutproben von HC-ausgewerteten Hunden!)
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