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Katarakt (= Grauer Star)

Jede unphysiologische (= nicht den normalen Lebensvorgängen entsprechende) Trübung der Linse oder der Linsenkapsel wird als Katarakt (= Grauer Star) bezeichnet. Dies ist unabhängig von

- der Ursache (erblich oder nicht erblich),

- dem Ausmaß (minimale Trübung oder vollständig getrübte Linse) oder

- dem Zeitpunkt des Auftretens (angeboren oder erworben).

Jede Katarakt, ob ein- oder beidseitig, wird als erblich (HC = Hereditäre Cataract) bedingt angesehen, sofern sich nicht eindeutige Hinweise auf eine andere Ursache (Verletzungen, Stoffwechselstörungen z.B. Diabetes mellitus, Entzündungen, MPP) ergeben.  (QuelleDOK)

Die Katarakt ist gekennzeichnet durch einen langsamen, schmerzlosen Verlust der Transparenz der Linse. In den meisten Fällen vollzieht sich diese Veränderung sehr langsam im Laufe von Jahren.

Es gibt leider noch keine medikamentöse Therapie, um den Grauen Star aufzuhalten. Um wieder besser sehen zu können, hilft bei fortgeschrittener Katarakt nur eine Operation. Dabei wird die getrübte natürliche Linse entfernt und eventuell durch eine künstliche Linse ersetzt.

Bei einer Augenuntersuchung kann ein geschulter Fachtierarzt für Augenkrankheiten eine Katarakt weit vor äußerlich sichtbaren Anzeichen erkennen. Ebenso wie am Erscheinungsbild der Katarakt gesehen werden kann, ob von einer erblichen Katarakt ausgegangen werden muss oder ob o.g. andere Ursachen vorliegen.

 

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